Arthrosebehandlung bei Knorpel – Verschleißleiden  u.a. der:

  • Kniegelenke
  • Hüftgelenke
  • Sprunggelenke
  • Schultergelenke
  • Ellenbogengelenke
  • Finger- und Zehengelenke

Grundlage des Gelenkverschleißes ist ein verstärkter Knorpel-Abrieb, bedingt durch ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit des Knorpels. Die Knorpel-Abriebteilchen erzeugen eine Gelenkentzündung, wodurch es zu einer weiteren Verschlechterung der Knorpel- und Gelenksituation sowie zu Schmerzen kommt.

Nachfolgend eine Auswahl von Therapieoptionen. Die meisten Gelenkinjektionen und Gelenkpunktionen werden unter sonographischer Lagekontrolle der Injektions-/Punktions-Nadel durchgeführt. So können die Medikamente ohne wesentliche Risiken für benachbarte Gewebestrukturen sicher in die Gelenke eingebracht werden.

Kortison:
Starke Entzündungsreaktionen lassen sich gut z.B. mit Kortison-Präparaten behandeln.

Hyaluronsäure:
Möchte man den Knorpel kräftigen, seine Elastizität erhöhen und die Gelenk-Schmierfunktion verbessern, empfehlen wir auch zur Optimierung der Gelenk-Belastbarkeit beim Sport je nach individueller Indikation eine Injektionstherapie mit  Hyaluronsäure, das in der chemischen Struktur den Eiweißen der menschlichen Gelenkschmiere entspricht.
Die Hyaluronsäure wird in die Knorpeloberfläche der Gelenke eingebaut und entfaltet dort u.a. durch seine enorme Wasserbindungs-Kapazität seine Stoßdämpfer- und Schmierfunktion. Hierdurch wird die Reibung und Druckbelastung des Knorpels deutlich vermindert und die Knorpelelastizität erhöht.

Plasma-Therapie  (ACP-Therapie: Autologous Conditioned Plasma):
Hierbei handelt es sich um ein neuartiges Behandlungsverfahren zur Arthrose-Therapie. Seit längerem ist bekannt, dass die im Blut des Menschen enthaltenen Wachstumsfaktoren unterschiedliche Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Auf dieser Erkenntnis beruht die Plasma-Therapie. Mittels konzentrierter Wachstumsfaktoren im Blut können Heilungs- und Aufbauprozesse im geschädigten Gelenkknorpel angeregt werden. Erste klinische Erfahrungsberichte zeigen deutliche Verbesserungen hinsichtlich Schmerzverlauf und Gelenkbeweglichkeit.

Ablauf der Plasma-Therapie:
Eine kleine Menge Blut wird wie für eine Blutuntersuchung aus der Armvene entnommen. Durch ein spezielles Trennverfahren mit einer Zentrifuge wird bei uns in der Praxis der Teil des Blutes separiert, der körpereigene regenerative und arthrosehemmende Bestandteile enthält. Das so gewonnene körpereigene Plasma wird in das betroffene Gelenk injiziert. Dies geschieht mittels einer speziell entwickelten „Doppelspritze“ der Firma „Arthrex“ (Arthrex ACP Double Syringe). Dieses neu entwickelte Doppelkammersystem gewährleistet die sterile Gewinnung und sterile Injektion des Plasmas mit den körpereigenen Wachstumsfaktoren.

Sollten Sie im Rahmen einer „Behandlung ohne Operation“ weitere Fragen zur Arthrose-Therapie oder zur Wirbelgelenk-Arthrose haben, wenden Sie sich bitte an uns. Tel.: (040) 4903021

Bei den hier beschriebenen Behandlungsmethoden mit Hyaluronsäure und der Plasmatherapie handelt es sich um ein komplementärmedizinisches Therapieverfahren, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört und die Behandlungskosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften, Wirkungen und Anwendungsgebiete des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungswerten von Ärzten in der Therapierichtung selbst, die von der Schulmedizin nicht unbedingt geteilt werden.